Tagesgeld - Informationen & Vergleich - Tagesgeldkonto

Viele Sparer können es sich einfach nicht leisten, auf das angesammelte Kapital über einen längeren Zeitraum zu verzichten. Die Zeiten sind einfach zu unsicher geworden - Arbeitsplätze gehen verloren, defekte Autos oder Haushaltsgeräte verlangen hohe Reparatursummen und Banken vergebenen Kredite nur noch nach strengsten Prüfungen.

Tagesgeldkonto: Zinsstark, sicher, flexibel

Sie wollen Ihr Geld zinsstark, sicher und täglich verfügbar anlegen? Dann brauchen Sie ein Tagesgeldkonto. Als Neuanleger bekommen Sie oft eine Zinsgarantie für mehrere Monate. Ihr Tagesgeldkonto ist durch den Einlagensicherungsfonds der deutschen Banken geschützt. Vergleichen Sie die Tagesgeldkonten und finden Sie das beste Angebot.

Die Menschen sind also darauf angewiesen, im Notfall auf das angelegte Kapital zugreifen zu können. Trotzdem möchte man natürlich eine attraktiv verzinste Anlageform für sein mühsam erspartes Geld offeriert bekommen. All diese Anforderungen versucht das Tagesgeldkonto zu vereinen. Hier gibt es in der Regel keine Kündigungs- oder Sperrfristen und auch keine Strafgebühren, wie zum Beispiel bei der vorzeitigen Auflösung einer Festgeldanlage. Trotzdem wird das angelegte Kapital zu einem festgelegten Satz verzinst. Jedoch ist dieser Zinssatz variabel und hängt vom jeweiligen Zinsgefüge am allgemeinen Kapitalmarkt ab. Im Klartext bedeutet das, die angebotenen Zinsen für ein Tagesgeldkonto können sich nahezu täglich ändern. Dies ist der große Nachteil, wenn man das Tagesgeld mit einer Festgeldanlage vergleicht.

Um ein Tagesgeldkonto zu eröffnen, wird von vielen Banken eine Mindesteinlage vorgeschrieben, einige Kreditinstitute setzen zudem ein Limit in der Kapitalhöhe fest. Dies resultiert daraus, dass ein Tagesgeldkonto vor allem für Privatkunden gedacht ist und nicht für professionelle Anleger oder Unternehmer, die damit große Kapitalsummen anlegen möchten. Inzwischen verzichten aber sogar einige Banken auf die Mindesteinlage und verzinsen das angelegte Kapital ab dem ersten Euro. Gerade für Kleinanleger bieten sich hier attraktive Möglichkeiten.


Der angebotene Zinssatz für ein Tagesgeldkonto liegt im Durchschnitt bei ein bis 3 Prozent - und das bei täglicher Verfügbarkeit des Kapitals. Er kann jedoch abhängig von der Höhe des eingezahlten Kapitals festgelegt werden. Für Ein- und Auszahlungen benötigen Sie ein Referenzkonto, wobei viele Banken anbieten, ein bereits vorhandenes Girokonto zu verwenden. Da die Angebote der verschiedenen Kreditinstitute für Tagesgeldkonten mittlerweile nahezu unüberschaubar geworden sind, bieten spezielle Internetportale übersichtliche Vergleichsmöglichkeiten für die verschiedenen Anbieter an. Sobald Sie das richtige Produkt für Ihre Anforderungen gefunden haben, können Sie den Kontoeröffnungsantrag in der Regel direkt online ausfüllen und per E-Mail an das Kreditinstitut schicken.

 

Der weitere Vorgang zur Kontoeröffnung muss dann allerdings schriftlich abgewickelt werden. Dazu sendet Ihnen die Bank einen Vertrag per Post, den Sie ausfüllen und wieder zurückschicken müssen. Zudem müssen Sie sich bei der Poststelle mit Ihrem Personalausweis legitimieren - das so genannte „PostIdent-Verfahren“. Sind diese Formalitäten erledigt, wird das Konto meist innerhalb weniger Tage eröffnet und kann genutzt werden.